Geschlechterbewusste Erziehung

Durch vielfältige Begegnungen und Erfahrungen, lernen Kinder Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Geschlechtern kennen und werden sich derer bewusst.

Sie ahmen vorgelebtes Verhalten nach, erproben unterschiedliche Geschlechterrollen und entwickeln so ihre eigene Geschlechtsidentität.

Sie inszenieren bewusst auch geschlechtstypische und -untypische Situationen um zu erfahren, wie die Umwelt auf diese reagiert.

Die Herausforderung liegt darin, den Kindern sowohl eine klare Orientierung zu bieten, als auch die Geschlechterrollen so offen wie möglich zu halten:

  • Die pädagogische Fachkraft ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst.
  • Das eigene Verhalten, wie auch die Gestaltung des Alltags hat Einfluss darauf, wie sich Kinder in ihrer Rolle als Mädchen oder Junge wahrnehmen und was sie unter weiblich und männlich verstehen.
  • Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, sowie klare Regeln für alle, sind Grundbestandteil des Kindergartenalltags.
  • Mädchen und Jungen werden gleichwertig behandelt.
  • Spielzeug, Materialien und Raumgestaltung bieten sowohl für Jungen als auch für Mädchen einen hohen Aufforderungscharakter. Hier können sie sich in geschlechtstypischen und -untypischen Bereichen ausprobieren.
  • Auswahl von gendersensiblen Büchern
  • Durch eine breite Palette an offenen und freiwilligen Angeboten stellen wir sicher, dass jedes Kind, unabhängig seines Geschlechts, seinen eigenen Interessen und Neigungen nachkommen kann.
  • Bei der Personalauswahl wird nach Möglichkeit darauf geachtet, dass Kinder von unterschiedlichen Identifikationsfiguren begleitet werden.
  • Bei Elternaktionen werden männliche, wie weibliche Bezugspersonen gleichermaßen angesprochen.
  • Durch diese gendersensible Grundhaltung wird ein von Offenheit und Akzeptanz geprägtes Klima in der Einrichtung erreicht.

Durch diese gendersensible Grundhaltung wird ein von Offenheit und Akzeptanz geprägtes Klima in der Einrichtung erreicht.

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